• Stress bewältigen

Stress

Peter Lercher (Institut für Sozialmedizin der Universität Innsbruck) stellte fest, dass Lärm nicht nur bei Erwachsenen sondern auch bei Kindern physische und psychische Folgen hat. Bei einer Stichprobe von Volksschülern des Unterinntals, die an ihren Wohnorten unterschiedlichen Lärmintensitäten (vor allem durch den Straßenverkehr) ausgesetzt waren, fand Lercher in der am stärksten lärmbelasteten Gruppe Hinweise auf chronischen Stress. So waren sowohl systolischer Blutdruck als auch der Cortisolgehalt im Blut erhöht. Des Weiteren zeigte sich, dass bei den in lauten Gebieten wohnenden Schülern die Herzschlag-Frequenz etwa während eines Lesetests stärker anstieg als bei weniger Belasteten. Beim Vergleich mit Lehrer- und Selbstbeurteilungen zeigte sich, dass bei höheren Schallpegelbelastungen auch die Beurteilungen durch die Lehrer schlechter ausfielen. Auch bei der Beurteilung der subjektiven Befindlichkeit der Kinder konnte ein Zusammenhang mit Lärm festgestellt werden. Die Stressreaktion wird über einfache oder komplexe Sinneseindrücke ausgelöst und beginnt im limbischen System des Gehirns, in dem vornehmlich grundlegende Verhaltensprogramme des Schlaf-Wach-Rhythmus, der Ernährung und des Fortpflanzungsverhaltens sowie Emotionen erzeugt werden, also alles Verhaltensweisen, für die Alarmreaktionen notwendig sein könnten. Vom limbischen System aus werden spezifisch aktivierende Reize an den Hypothalamus geleitet. Im Hypothalamus nimmt also auch der hormonelle Reaktionsweg der Stressreaktion seinen Anfang. Stress vermindert auch die Neuroplastizität, wobei eine gestörte Neuroplastizität bei psychischen Störungen wie der Depression als eine mögliche Ursache gilt.

Quelle: http://arbeitsblaetter.stangl-taller.at/STRESS/ »
© [Werner Stangl]s Arbeitsblätter

Links/Material: Studienergebnisse zum aktuellem Stand bezüglich Mitarbeiter/Engagement/Führungskräfte/Lernbereitschaft/Organisationsweiterentwicklung
http://www.haufe.de/personal/hr-management/hr-trends-2015-unternehmenskultur-und-engagement_80_296996.html »

➦ Jeder Vierte hat schon wegen eines Chefs gekündigt

In die Führungsposition befördert wurden die meisten von ihnen auf Grundlage ihrer Fachkompetenz (47 Prozent) und Erfahrung (51 Prozent). Diese Auswahlkriterien halten die Studienautoren jedoch für problematisch. „Verschiedene Gallup-Studien haben ergeben, dass nur ein geringer Teil der Menschen für eine Führungsposition geeignet ist“, sagt Nink. „Erfahrungen und fachliche Kompetenzen sind zwar von Vorteil für eine Position als Führungskraft, dennoch ersetzen sie nicht das nötige Talent.“

Quelle: Gallup Engagement Index 2014

Quelle: Gallup Engagement Index 2014

Das quittieren manche Mitarbeiter offenbar damit, dass sie sich anderweitig nach Alternativen umsehen: Ein Viertel der befragten Arbeitnehmer hat der Studie zufolge schon einmal seine Arbeitsstelle wegen eines Vorgesetzten gekündigt, um das eigene Wohlbefinden zu verbessern. 19 Prozent der Mitarbeiter, die in die Gruppe derer eingeordnet wurden, die innerlich gekündigt haben, sind demnach aktiv auf der Suche nach einem neuen Arbeitsplatz.

Zugenommen hat also die Gruppe der emotional gering gebundenen Mitarbeiter: Mehr als zwei Drittel der Beschäftigten (70 Prozent) machen lediglich Dienst nach Vorschrift.

➦ Die Statistiken der Krankenkassen sprechen eine deutliche Sprache:

  • Die Krankheitstage sind von 2004 bis 2014 um das 15fache wegen Burnout angestiegen, d.h. von 4,2 Tagen auf 63 Tage im Jahre 2014.
  • Der Medikamentenkonsum hat sich in den letzten 10 Jahren um 50 % erhöht.
  • Führende Stressforscher haben herausgefunden, dass 80 % aller Erkrankungen auf Stress zurückzuführen sind.

Sie als Arbeitgeber können mit den für Ihr Unternehmen geeigneten Seminaren Impulse initiieren, die zum Nachdenken anregen, zu selbstverantwortlichem gesundem Verhalten einladen oder eine Kulturveränderung bewirken.

Zentraler Inhalt dieser Seminare ist unsere Konzentration auf die psychischen und psychosozialen Faktoren des betrieblichen Alltags, die eine förderliche oder schädliche gesundheitliche Auswirkung haben können: Umgang mit zu dichter Arbeitsbelastung und Konfliktpotenzial, Gestaltung des sozialen Miteinanders, Neuorientierung der Führungskultur.

Der klare Schwerpunkt unserer Arbeit fokussiert auf die eigenen Überzeugungen und Verhaltensmuster – wie wirkungsvoll sind diese? Wohin geht die Entwicklung der Unternehmen die bereits aktiv die Werkzeuge des Wandels nutzen? Die daraus entstehende neue gesundheitsförderliche, innere Haltung bewirkt innere Klarheit und Stärke, die es erlaubt, gewünschte Veränderungen leichter in den Arbeitsalltag zu integrieren.

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  • Der einzelne Mensch
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  • Das Umfeld – die Umwelt

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„Die Bewegung aus der inneren Mitte führt zum Wandel des Mindset.“